Chronologie der Japanischen Geschichte / Chronology of Japanese History / relevant in BU-JUTSU

Teil 2

1156-1868

The Age of Feudal Barons and Military Nobles (buke). Das Zeitalter der feudalen Barone und Herrscher, sowie der Militäraristokratie.

1156-1185 Rokuhara Periode. Die Kriegsphase in der der Taira Clan seinen Aufstieg (Hogen War, Heiji-War) und seine Vernichtung,(Gempei-War) erfahren hatte.

 1185-1333 Kamakura Periode. Entstehung des Kamakura Shogunats durch Minamoto Yoritomo.1232 Publikation des Grundgesetzes (Joei Shikimoku) im Land. 1274 begann die erste Mongoleninvasion. 1281 begann die zweite Mongoleninvasion. 1331-1336 Genko War und Einführung der "Emperor Go-Daigo's Direct Rule". Ende der Hojo Regentschaft.

1336-1568 Ashikaga Periode. Diese Periode inkludierte die Muromachi Periode(1392-1573). 1336-1392 Nambokucho Periode, die Kriegsphase zwischen dem "Northern Court in Kyoto" und dem "Southern Court in Yoshino". 1365-1372 Schlachten zwischen Clans der Anführer Prince Kanenaga und Imagawa Sadayo. Zusammenführung der beiden Courts 1392. 1543 Einführung von Feuerwaffen aus Europa in Japan.

1568-1600 Momoyama Periode, überschneidet die Ashikaga und Tokugawa Perionden von 1534-1600.1568 Oda Nobunaga besetzte Kyoto, zerstörte viele Buddhist-Tempel und eleminierte oppositionelle Clans und deren Koalisationspartner. 1582 wurde Nobunaga ermordet/gerächt von Hideyoshi welcher Japan entwaffnete. 1592 Hideyoshi vereinte das Land und fiel 2 Mal (1592 und 1597) in Korea ein. 1598 starb Hideyoshi.

1600-1867 Tokugawa Periode. Auch bekannt als die Edo-Periode. 1603 Ieyasu Tokugawa gründete das Tokugawa Shogunat in Edo (Tokyo) und veröffentlichte das "Buke-Shohatto", Militärgesetze in den Kasernen. 1624 wurden die Spanier aus Japan vertrieben. 1639/1640 wurden auch die Portugiesen und übrigen Ausländer aus Edo ausgewiesen. Nur eine kleine Holländische Firma konnte bleiben. 1701-1703 Vorfall mit den "47 Ronins". 1732-1786 herrschte eine grosse Hungersnot und Aufstände in Edo. Das Edo-Shogunat versuchte mehrere Geld- und  Sozialreformen umzusetzen, wobei sie das heterodoxe Lernen unterdrückte. 1791 Amerikanische und russische Kriegsschiffe erreichten Edo. 1837 herrschte interne Unordnung und Reis-Aufstände. 1867 Fortschreitende Schwäche des Shogunats Edo veranlasste den letzten Shogun Tokugawa Yoshinobu vom Regieren zurückzutreten, um die oberste administrative Gewalt für den Kaiser zu schützen(1868).

Text: translated by Josef Sturm from the Book Secrets of the Samurai, edited 1998 by Charles E.Tuttle Company Rutland-Vermont: Tokyo

 

 

 

 

Bericht vom KBR-Seminar am 5. und 6. 10. 2019 in der Schweiz/Effingen

Bericht KBR-Seminar Effingen/CH am 05.10.2019

 Der Präsident der KBR-International Josef Sturm Sensei hatte eingeladen, und Budokas aus dem weiten Umkreis sind der Ausschreibung gefolgt. Neben gut 20 Teilnehmern aus der Schweiz sind auch ca. ein Dutzend Aktive aus den deutschen Dojos München, Emmering, Fürstenfeldbruck, Aufkirchen und Bäumenheim am 05.10.2019 zur Sporthalle nach Effingen/CH gekommen.

Die Themen waren Selbstverteidigung SV (Goshin-Jitsu) und Kickboxing. Der Großteil des Tages war der SV gewidmet, in einer interessanten Kombination von offenem Nahkampf (Goshin-Jitsu mit Peter Felber Sensei) aus Gröbenzell / Deutschland und der Kunst der Nervendrucktechniken (Kyusho-Jitsu mit Clive Jevons Sensei) aus Bäumenheim / Deutschland.

Am Nachmittag durften wir eine absolute Kapazität im Bereich Paraplegie, Herrn Dr. med. Dr. rer. nat. h.c. Guido Zäch aus der Schweiz empfangen. Dr. Zäch ist Facharzt, Gründer und Ehrenpräsident der Schweizer Paraplegiker Stiftung in Nottwil / Schweiz, sowie Vater der ganzheitlichen Rehabilitation von Querschnittgelähmten. Herr Dr. Zäch konnte unsere Seminarteilnehmer mit seinen Ausführungen und Erklärungen gänzlich überzeugen und uns so einen Einblick in die komplexe Materie der Paraplegie geben. 

 In unserem Verband der KBR-International haben wir auch eine Gruppe, B-Goshin, welche behinderten Mitmenschen den Budosport im Bereich des Möglichen anbietet. Der Leiter der Gruppe B-Goshin, Rollstuhlfahrer Wolfgang Siebold Sensei aus Wertingen, Deutschland, hatte Herrn Dr. Zäch mit einer Vorführung demonstriert, was, zum Beispiel für seine eigene Behinderung, in diesem Bereich möglich ist.

Dr. Zäch verfolgte diese Vorführung mit Interesse und konnte Wolfgang Siebold mit einigen Vorschlägen unterstützen, um sich so auf die zukünftigen Aktivitäten in der KBR besser konzentrieren zu können.

Herr Dr.Zäch hat sein Paradigma - wer seine aktuelle Situation der Behinderung anerkennt wird fähig sein, andere Behinderte zu überzeugen und sich selber laufend weiterentwickeln können. 

Dr.Zäch hat Wolfang Siebolds Wille, seine Arbeit im Bereich B-Goshin qualitativ weiterzuverfolgen sehr begrüsst und ihm seine Unterstützung angeboten.

Viele wichtige Informationen über und von Herrn Dr.med.Guido Zäch, können sie auf: https://www.guidozaech.ch lesen. 

Und zum Abschluss des Tages leitete Miguel Pelaez Sensei aus Basel eine Doppelstunde Kickboxing. Diese Kickboxing-Stunden waren bewusst einsteigertauglich gehalten, um auch Nichtkickboxern eine Teilnahme daran zu ermöglichen.

KBR-I:  Peter Felber Sensei 

Lockerungen der umfassenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen, hier: achtsamer Neustart für Kampfkunstschulen

Gerne kopieren, umändern und an die Politik senden :-)

 

 

 

Lockerungen der umfassenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen, hier: achtsamer Neustart für Kampfkunstschulen

 

Sehr geehrter Herr ___________,

 

nachdem in dieser Woche erste Lockerungen bei den Coronavirus-Sicherheitsmaßnahmen in Kraft getreten sind, müssen Kampfkunstschulen weiterhin geschlossen bleiben. Aus diesem Grund wende ich mich an Sie mit einem eindringlichen Appell („noch" – und das sage ich in aller Deutlichkeit – noch verfasst im Büro eines Sport- und Gesundheitsunternehmens, das in Ihrem Wahlkreis ansässig ist*), den ich Sie bitten will, an entsprechende Fachpolitiker weiterzuleiten, um so einer zunehmenden Perspektivlosigkeit und damit einem stetig ansteigenden existenziellen Risiko entgegenzutreten.

 

Ich erhoffe mir eine Neustart-Ermöglichung eines im Sinne der Infektionsprävention verantwortungsbewussten Kampfkunstunterrichts. Der Stellungnahme des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder in der Pressekonferenz nach dem letzten Bund-Länder-Beschluss am 15. April konnte ich voller Zuversicht entnehmen, es werde beim nächsten Gipfel mit den jeweiligen Landeschefs am 30. April auch um Lockerungen im Sport gehen.

 

Wenngleich ich diesen Beratungen freudvoll entgegenfiebere, möchte ich es dennoch nicht unversucht lassen, mich an Sie als meinen direkten Ansprechpartner vor Ort zu wenden, um sowohl Widersprüchlichkeiten der bisherigen Vorgehensweise zu benennen als auch konstruktive Vorschläge zu unterbreiten, wann und inwiefern der reguläre Kampfkunstschulbetrieb wieder aufgenommen werden könnte.

 

Zunächst zu den Widersprüchen. Wie erklärt sich beispielsweise die Wiederaufnahme des Trainings im Profifußball oder der Umstand, obwohl die olympischen Spiele um ein Jahr verschoben wurden, dass deren Teilnehmer sich zugleich aber derzeit nicht unter adäquaten Bedingungen auf ihren Wettkampf vorbereiten können?

 

Die Auflistung solcher Kontradiktionen ließe sich problemlos fortsetzen, zumal dann, wenn man das EMS-Training in Fitnessstudios einbezieht. Dieses ist nun mancherorts erlaubt, andernorts ist hingegen das Personalcoaching im Freien verboten, während es in ausgewählten Regionen ausdrücklich gestattet wäre.

 

Es wäre wohl zweifelsohne ein fatales Signal, würden schon im Mai wieder Fußballgeisterspiele übertragen (hier dürfte es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum ein oder anderen Kontakt innerhalb von 90 Minuten Spielzeit kommen), uns aber das sicherzustellende kontaktlose Unterrichten verwehrt bliebe.

Unsere Kampfkunstschule ist wie viele andere in Deutschland ein immens wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Wir bereichern durch unser vielfältiges Bewegungsangebot, durch die Leidenschaft unseres Lehrerkollegiums und durch die Qualität des Curriculums den Alltag unserer Schüler und deren Familien.

 

Selbstschutzfertigkeiten, Anti-Mobbbing-Konzepte, Selbstbewusstseinsstärkungen, Wertevermittlung pp. – all das dient nicht nur der mentalen Stärkung der Ausübenden, sondern verbessert ebenso nachweislich das Immunsystem (insbesondere Kraft und Herzkreislauf).

 

Mit Nachdruck versichere ich Ihnen, verantwortungsvolle Regeln und das angemessene Distanzeinhalten – beides ist realisierbar, um so die Verbreitung des Coronavirus nicht zu begünstigen und somit unserer gemeinsamen Verantwortung weiterhin gerecht zu werden.

Um es mit Nachdruck und allein nur für die von mir geführte Kampfkunstschule zu sagen, führt jede weitere Woche der Schließung zu beträchtlichen Einnahmeausfällen, wachsenden Liquiditätsengpässen und massiven Zukunftssorgen für mich als Unternehmer sowie folglich auch meiner Familie. Das Fortdauern des Lockdowns wird zu einer nie dagewesenen Pleitewelle in meiner Branche führen, sollte dem nun nicht maßvoll entgegengewirkt werden.

 

Ausdrücklich unterstütze ich das Bemühen der Bundes- und Landesregierungen, die Pandemie in Deutschland durch Maßnahmen der Kontaktreduzierung einzudämmen. Der „zerbrechliche Zwischenerfolg“, von dem die Bundeskanzlerin gesprochen hat, darf nicht gefährdet werden.

 

Deshalb bitte ich Sie, leiten Sie an Ihre Kolleginnen und Kollegen (hier: Fachpolitiker) meine Bitte weiter, sich mit Auflagen der Wiedereröffnung von Kampfkunstschulen zu beschäftigen, welche, und darüber bin ich mir im Klaren, gerne auch weit über die 1,5-m-Abstandsregelungen hinausgehen würden.

 

Die kürzlich vom DOSB verabschiedeten Leitplanken begrüße ich. Distanzregeln einzuhalten stellt für meine Unternehmung ebenso wenig ein Problem dar wie Körperkontakte auf das Minimum zu reduzieren, temporär auf Freiluftaktivitäten auszuweichen, Hygieneregeln einzuhalten, das Umkleiden und Duschen zu Hause zur Pflicht zu machen, Zuschauerränge abzumontieren, die Unterrichtszeit zu verkürzen, Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen, Veranstaltungen zu unterlassen, Unterrichtssgruppen zu verkleinern, Angehörige von Risikogruppen besonders zu schützen und etwaige Risiken in allen Bereichen zu minimieren.

 

 

Lieber Herr _______ (MdB), unter Anwendung dieser o.g. Maßnahmen kann eine sichere Wiedereröffnung meiner Kampfkunstschule auf verantwortungsvolle Art und Weise ermöglicht werden, weshalb ich Sie abermals bitten möchte, das geschilderte Anliegen, das vielen Menschen in Ihrem Wahlkreis mehr als nur am Herzen liegt, an die Damen und Herren Fachpolitiker weiterzugeben und dieses bei Ihrer und deren weiteren Beratung bis zum 30. April zu berücksichtigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Michael Neumaier

Schulleiter MINEMA Martial Arts

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Michael Neumaier<br />Schulleiter MINEMA Martial Arts

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"Martial" where does the word come from?

From the book "Secrets of the Samurai" by Oscar Ratti and Adele Westbrook

ISBN 0-8048-1684-0 edited by Charles E.Tuttle Company, Inc. of Rutland, Vermont & Tokyo

We may be easily led to falsely assume, for example, that the warrior (bushi) of feudal Japan, the prototype of the martial man, was the sole originator of these arts or that he alone practiced them. "Martial" is, of cours, etymologically related to Mars, the Roman god of war, and consequently to war, warriors, military pursuits, and soldiers.